Der Astralleib – das farbige Seelenkleid

Freude, Ärger, Angst, Begeisterung – all das lebt im sogenannten Astralleib. Er ist Träger unserer Gefühle, Wünsche, Stimmungen und Leidenschaften. Steine und Pflanzen besitzen ihn nicht, doch Tiere als empfindungsfähige Wesen schon. Alleine der Mensch kann ihn aber bewusst formen und veredeln. Dieser unsichtbare Seelenleib ist wie ein farbiges Gewand, das sich ständig verändert: leuchtend bei Begeisterung, düster bei Zorn, ruhig bei innerer Harmonie. 

Wer sein Seelenleben ordnet, formt den Astralleib. Ungezügelte Leidenschaften können ihn wild und unruhig machen. Aber durch Selbstbesinnung, Meditation, Kunst oder Musik wird er klar, harmonisch und durchlässig. Dann wird er zur Brücke zwischen unserem inneren Wesen und der äußeren Welt – ein Kleid, das wir selbst weben und dessen Farben zeigen, wie wir uns innerlich entwickeln.

Übung 1: Höre dir verschiedene Arten von Musik an und achte darauf, wie sich deine Stimmung und dein inneres „Farbempfinden“ verändern. Versuche, deine Gefühle Farben auszudrücken.

Übung 2: Beobachte deine Empfindungen für ein paar Minuten, ohne sie zu bewerten. Frage dich: „Wie würde ich sie beschreiben?“ Das macht die Wirkung des Astralleibs erlebbar.