Ates Baydur und Rudolf Steiner, Nebenübungen

• Das Grundgerüst für ein neues und zeitgemäßes Hellsehen
• 5 innere Eigenschaften erlernen, die dann harmonisch zusammengeführt werden
• Durch Selbsterziehung die Seele gesund und halten und stark machen

Dr. Rudolf Steiner ist der Begründer der Anthroposophie – und wohl das größte Universalgenie aller Zeiten. Man könnte ihn auch als einen Menschheitsführer beschreiben. Sein Werk umfasst einige hundert Bücher, darunter Nachschriften von etwa 6000 Vorträgen, die teilweise recht komplex sind. – Eine eigentlich unmögliche und unfassbare Lebensleistung für einen einzelnen Menschen.
Es ging dem 1861 Geborenen und 1925 Verstorbenen stets darum, die bereits damals stark im Niedergang sich befindende Kultur grundlegend zu erneuern. Dafür setzte er zahlreiche fruchtbare Impulse: in der Medizin, der Pädagogik, dem Landbau, der Kunst – und in vielen weiteren Gebieten. Er gründete seine schier unbegreiflichen Neuschöpfungen auf eine bedeutende Zielsetzung: die gesamte Menschheitskultur aus der Einseitigkeit einer rein materialistischen Sichtweise heraus in individuellem Erkennen und in völliger Freiheit wieder mit den kosmisch-spirituellen Welten bekannt zu machen. Das alles auf der Grundlage bestehender Kulturleistungen, wie etwa dem östlichen Buddhismus oder den Weisheitslehren der indischen Veden sowie chinesischen, persischen oder ägyptischen Kulturschöpfungen, der griechischen Philosophie, dem Deutschen Idealismus und der Goethe-Zeit, der neuzeitlich-europäischen Naturwissenschaft und Medizin wie auch den Mythen und Legenden aus der vorhistorischen Zeit.
Auch das starr und dogmatisch gewordene Christentum bekam auf seine Initiative hin ein neues, zukunftsorientiertes Selbstverständnis: als eine aus dem individuellen Inneren gelebte Religion, die völlig unautoritär, gleichberechtigt und überkonfessionell ist. – Die Verbindung der naturwissenschaftlichen mit der geisteswissenschaftlichen Perspektive ist der Kulturauftrag, in dem wir nach wie vor stehen.

Wer die eigene Persönlichkeit weiterentwickeln und dabei langsam „geistige Organe“ aufbauen möchte, findet in den 6 Nebenübungen das Grundgerüst der zeitgemäßen Herangehensweise. Es geht zunächst darum, regelmäßig 5 Meditationsinhalte zu üben – um dann als 6te Übung die erlernten 5 Inhalte oder Fähigkeiten harmonisch zu vereinen. Die Übungen fördern ganz grundsätzlich die Konzentration und auch eine innere Ruhe, sie machen zufriedener und sorgen dafür, dass man sich von den äußeren Stürmen des Lebens nicht so sehr hin- und hergerissen fühlt: Durch die 1. logische Kontrolle der Gedanken, eine 2. Schulung des Willens, das 3. Einüben von Gleichmut, eine 4. Perspektive der Positivität und eine der 5. Unbefangenheit erlangt man im Lauf der Zeit ein immer stärker werdendes 6. seelisches Gleichgewicht.
In der heutigen Zeit der Überreizung und des Lärms ist es bestimmt nicht ganz einfach, diesen Weg zu gehen. Doch es geht dabei nicht um stundenlanges Meditieren, sondern um eine regelmäßige Praxis, beginnend vielleicht mit 5 Minuten am Tag. Sehr sinnvoll ist es, den Alltag so zu gestalten, dass ein- oder zweimal am Tag ein Freiraum für die Übungen da ist: ob zuhause als Einstieg in den Tag, in der S-Bahn auf der Fahrt ins Büro oder an der Ampel im Auto. Der anthroposophisch-geisteswissenschaftliche Schulungsweg ist für die heutige Zivilisation gemacht und gibt jedem Interessierten die Möglichkeit, menschlich zu reifen und spirituell zu wachsen.

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